Hochverfügbare Hyper-V-Plattform für rund 800 virtuelle Systeme
Für eine große öffentliche Verwaltung wurde die bestehende Rechenzentrumsvirtualisierung auf Basis von Windows Server 2022 und Microsoft Hyper-V grundlegend modernisiert. Die Plattform bildet die Basis für rund 800 virtuelle Serversysteme und musste auch während der Modernisierung im laufenden Betrieb zuverlässig verfügbar bleiben.
Ausgangslage und Zielbild
Die bestehende Virtualisierungsumgebung sollte hinsichtlich Verfügbarkeit, Performance, Sicherheit, Standardisierung und zukünftiger Erweiterbarkeit neu ausgerichtet werden. Gleichzeitig durfte die produktive Plattform während der regulären Betriebszeiten nicht beeinträchtigt werden.
Johannes Stolz verantwortete als Lead-Architekt das technische Zielbild und die Designvorgaben für Hardware, Hochverfügbarkeit, Netzwerk, Storage und Security.
Architektur und Hochverfügbarkeit
Die Zielarchitektur wurde auf den Ausfall einzelner Komponenten und auf einen wartbaren Rechenzentrumsbetrieb ausgelegt. Die Plattform wurde über mehrere Brandabschnitte verteilt und mit redundanten Pfaden für Netzwerk und Storage aufgebaut.
- Windows Server 2022 mit Hyper-V
- Windows Failover Clustering und Cluster Shared Volumes
- SAN-basierter Storage mit Multipathing
- redundante Netzwerkpfade und VLAN-Strukturen
- RDMA und Switch Embedded Teaming (SET)
- Live Migration
- Backup-, Monitoring- und Disaster-Recovery-Anforderungen
Migration im laufenden Betrieb
Die bestehenden virtuellen Systeme wurden abhängig vom Ausgangszustand über Hyper-V Export/Import sowie Live Migration auf die modernisierte Plattform übernommen. Eingriffe mit möglicher Betriebsbeeinträchtigung wurden ausschließlich in definierten Wartungsfenstern durchgeführt.
Johannes Stolz wirkte bei Installation, Konfiguration, Failovertests und technischer Abnahme selbst mit. Vor der Freigabe wurden geplante und ungeplante Ausfallszenarien sowie die Wirksamkeit der Redundanzmechanismen geprüft.
Ergebnis
- höhere Verfügbarkeit und Performance
- standardisierte und dokumentierte Plattform
- verbessertes Sicherheitsniveau
- definierte Redundanz- und Failovermechanismen
- bessere Wartbarkeit und Erweiterbarkeit
Erfahrung von Johannes Stolz.
Dieses Projektbeispiel beschreibt die persönliche berufliche Erfahrung von Johannes Stolz in seiner jeweiligen Rolle. Es bedeutet nicht automatisch, dass das Projekt als Auftrag von correctIT durchgeführt wurde. Kunden-, System- und Betriebsdetails sind bewusst anonymisiert.