Hardware-Refresh von rund 300 physischen Hyper-V-Systemen
Eine bestehende, in die Jahre gekommene Hyper-V-Infrastruktur wurde aufgrund von Alter sowie EOL-/EOS-Zyklen hardwareseitig modernisiert. Der 1:1-Ersatz der physischen Plattform wurde genutzt, um gleichzeitig Hochverfügbarkeit, Netzwerk, Storage und Security auf einen aktuellen technischen Stand zu bringen.
Neue Plattform und neues Basisdesign
Als Hardwarebasis kamen Dell-Serversysteme und Dell-DAS-Storage zum Einsatz. Auf Hyper-V-Ebene erfolgte gleichzeitig die Migration von Windows Server 2016 auf Windows Server 2022 Core Edition.
Johannes Stolz verantwortete Architektur, Hardwareauswahl, Designvorgaben, Migrationsvorgehen und Abnahmekriterien. Der eigene Umsetzungsanteil war bewusst geringer; der Schwerpunkt lag auf einem reproduzierbaren Gesamtverfahren.
Automatisierte Bare-Metal-Bereitstellung
Die Installation begann per PXE über SCCM. Anschließend wurden Konfiguration, Rollen und weitere Schritte mit PowerShell automatisiert. iDRAC und Dell OpenManage wurden in die Hardwarekonfiguration einbezogen.
- Betriebssystem- und Treiberinstallation
- Hardware- und iDRAC-Konfiguration
- Netzwerk und Storage
- Hyper-V und Failover Cluster
- Security Baselines
- produktionsfertige Vorbereitung für die VM-Migration
Redesign der Hochverfügbarkeit
Rund 90 Prozent der Systeme waren Bestandteil hochverfügbarer Clusterstrukturen. Netzwerk-, Cluster- und Storagekonfiguration wurden deshalb nicht einfach übernommen, sondern neu standardisiert.
- RDMA und Switch Embedded Teaming
- redundante Netzwerkpfade und aktualisierte VLAN-Strukturen
- standardisierte Cluster- und Storagekonfiguration
- aktuelle BSI- und Microsoft-Security-Baselines
Migration und Rückfall
Die neue Umgebung wurde parallel zur bestehenden Plattform aufgebaut. Damit blieb die Altumgebung bis zur erfolgreichen Migration und Abnahme als Rückfallmöglichkeit verfügbar. Produktive Umstellungen erfolgten außerhalb der regulären Betriebszeiten.
Nach erfolgreicher Migration wurden die Altgeräte sicher gelöscht, außer Betrieb genommen und physisch abgebaut.
Ergebnis
- höhere Verfügbarkeit und Performance
- aktuelles Sicherheits- und Hochverfügbarkeitsdesign
- standardisierte und automatisierte Bereitstellung
- bessere Wartbarkeit und Supportbarkeit
- sauberer technischer Lifecycle bis zur Stilllegung der Altplattform
Erfahrung von Johannes Stolz.
Dieses Projektbeispiel beschreibt die persönliche berufliche Erfahrung von Johannes Stolz in seiner jeweiligen Rolle. Es bedeutet nicht automatisch, dass das Projekt als Auftrag von correctIT durchgeführt wurde. Kunden-, System- und Betriebsdetails sind bewusst anonymisiert.